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A> CIRTECH SPEEDPRINT

Das **SpeedPrint** des britischen Herstellers [[de:companias:Cirtech|Cirtech]] ist ein fortschrittliches Drucker-Interface für den [[de:pcw|PCW]], das eine parallele Centronics-Schnittstelle bereitstellt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Drucker-Adaptern wurde dieses Gerät speziell entwickelt, um die Systemleistung bei intensiven Druckaufträgen zu optimieren. Es gibt den Speicher des Computers fast augenblicklich frei, indem es eine temporäre Hardware-Zwischenspeicherung (Drucker-Buffer) nutzt.

Hardware-Bilder
Technische Beschreibung

Die Architektur des **Cirtech SpeedPrint** zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen der größten Engpässe des Amstrad PCW löst: die obligatorische Wartezeit, während der werkseitige Nadeldrucker oder ein externer Centronics-Drucker Text- oder Grafikdokumente unter LocoScript oder CP/M verarbeitete.

Physisch besteht es aus einem kompakten weißen Modul, das mit einem Anschluss für den hinteren Erweiterungsbus der Maschine und einer standardmäßigen 36-poligen Centronics-Ausgangsbuchse ausgestattet ist. Im Inneren integriert die Schaltung Logikchips und dedizierten Speicher, um die Druckwarteschlangen des Computers abzufangen. Die von Cirtech mitgelieferte residente Treibersoftware leitet den massiven Datenstrom mit der maximal vom Z80-Prozessor zulässigen Geschwindigkeit in den integrierten Speicher des Peripheriegeräts um. Dadurch erhält der Benutzer sofort die Kontrolle über die Tastatur zurück, um die Bearbeitung fortzusetzen oder andere Büroarbeiten zu erledigen, während die Druckwarteschlange im Hintergrund völlig autonom geleert wird.

Hardware-Architektur und TTL-Synchronisationslogik (Low-Level)

Auf der Ebene des Siliziums zeichnet sich die Leiterplatte (PCB) des SpeedPrint durch eine fortschrittliche Topologie aus, die physische Speicherarrays, synchrone Centronics-Handshake-Steuerungslogik und den für Cirtech typischen industriellen Schutz gegen Busschluss kombiniert:

I/O-Register-Overriding und Emulation der Ports 0E2h / 0E3h

Die Genialität der SpeedPrint-Architektur beruht auf dem Abfangen nativer Amstrad-Ein-/Ausgabevektoren, um eine sofortige Kompatibilität ab Werk zu gewährleisten, ohne dass die Binärdateien der Bürosoftware modifiziert werden müssen: