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8000 Plus war eine britische Monatszeitschrift, die sich ausschließlich den Amstrad PCW-Computern (in Deutschland als Schneider Joyce bekannt) widmete und über ein Jahrzehnt lang von Future plc herausgegeben wurde. Die erste Ausgabe erschien im Oktober 1986, zeitgleich mit der zunehmenden Verbreitung der PCW-Serie, und entwickelte sich zu einer der umfassendsten und beständigsten Publikationen über diese Mikrocomputer. Das Magazin wurde ins Leben gerufen, um die wachsende Nutzerbasis des PCW 8256 und 8512 zu unterstützen, und weitete seine Berichterstattung später auf die Modelle 9512, 9256 und die PcW10-Reihe aus.
Die Zeitschrift deckte Hardware, Software, Utilities, Programmierung und Neuigkeiten aus dem PCW-Ökosystem ausführlich ab. Sie bot ihren Lesern detaillierte Analysen, Tutorials, Rezensionen und praktische Ratschläge, die sowohl Anfängern als auch erfahrenen Anwendern halfen, das Beste aus ihren Maschinen herauszuholen. Zu den namhaften Mitarbeitern gehörte der Schriftsteller David Langford, der über einen Großteil der Laufzeit des Magazins eine regelmäßige Kolumne unterhielt.
Nach 63 Ausgaben unter dem Titel 8000 Plus wurde der Name im Januar 1992 im Zuge einer Modernisierung in PCW Plus geändert. Die Zählung und der redaktionelle Fokus wurden beibehalten, jedoch mit einem aktualisierten Erscheinungsbild, um der Marktentwicklung und der neuen PCW-Hardware Rechnung zu tragen. PCW Plus wurde bis Ende 1996 veröffentlicht und erreichte insgesamt 124 Ausgaben, kombiniert aus beiden Titeln.
Während ihres Bestehens blieb 8000 Plus stets am Puls der PCW-Welt und bot fundierte Fachinhalte in einer Zeit, in der Mikrocomputer-Publikationen eine unverzichtbare Quelle für technische und praktische Informationen waren. Heute gilt das Magazin als historische Referenz der britischen Computerpresse und der Geschichte des Amstrad PCW; viele Ausgaben sind in Retro-Archiven und digitalen Sammlungen erhalten.
TECHNISCHE TIEFE UND REDAKTIONELLE INHALTE
Das Magazin zeichnete sich durch eine hohe redaktionelle Qualität und einen tiefgreifenden technischen Fokus aus, der sich sowohl an Heimanwender als auch an professionelle Büroanwender richtete:
VERMÄCHTNIS UND ERHALTUNG
8000 Plus war nicht nur ein Informationsblatt, sondern das Zentrum eines Ökosystems, das es dem PCW ermöglichte, weit über seine kommerziellen Erwartungen hinaus zu überdauern. Sein Fokus auf Produktivität und die Verteidigung des CP/M-Systems gegenüber MS-DOS machen es heute zum wichtigsten Dokumentationsarchiv für die Erhaltung dieser Plattform.
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Das Magazin 8000 Plus zeichnete sich durch einen außergewöhnlichen Mehrwert aus, der durch verschiedene physische Beilagen erzielt wurde, welche die Möglichkeiten des Amstrad PCW erweiterten. Für die damaligen Anwender waren diese Extras unverzichtbare Arbeitsmittel und nicht bloß einfache Geschenke.
Einigen Ausgaben von 8000 Plus lagen Werbe- oder Technik-Poster bei, die sich in der Regel auf die Amstrad PCW-Hardware, Schaltpläne, Tastaturkürzel oder Software-Werbung bezogen. Diese Materialien wurden als ergänzende Inhalte verteilt und gehören heute zu den am schwierigsten zu erhaltenden Objekten.
Die Poster waren nicht rein dekorativ; oft handelte es sich um Referenzkarten (Cheat Sheets) mit der PCW-Zeichensatztabelle, ASCII-Code-Tabellen oder Schaltplänen für Hardware-Projekte, die im Magazin vorgestellt wurden.
Häufig enthielt das Magazin eigenständige Hefte, die sich auf kritische Bereiche wie die Bedienung von LocoScript, Befehlsübersichten für CP/M oder Handbücher für den Z80-Assembler konzentrierten. Diese Beilagen waren dazu gedacht, als Schnellanleitung direkt neben dem Computer aufbewahrt zu werden.
Mit fortschreitender Technik begann das Magazin, 3-Zoll-Disketten beizulegen. Diese Disketten waren eine unverzichtbare Erweiterung der Publikation und enthielten: