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L'Echo du PCW

DATENBLATT

MAGAZIN:L'Écho du PCW
ZEITRAUM:1986 — 1990
AUSGABEN:42 Hefte
PREIS:33 FF (Französische Francs)
SYSTEM:Amstrad PCW
SPRACHE:Französisch
SYNOPSE: Absolute Referenz in Frankreich, gegründet von Gilles Probst, zeichnete sie sich durch redaktionelle Unabhängigkeit aus. Als Pionier in Europa nutzte sie von Beginn an professionelle Desktop-Publishing-Systeme (DTP). Sie deckte das gesamte Spektrum der Maschine ab, von der Büroverwaltung mit LocoScript bis hin zur fortgeschrittenen Programmierung in Assembler und CP/M.
A> HISTORISCHER RÜCKBLICK

L'Echo du PCW (ursprünglich unter dem Titel L'Echo du PCW 8256) war die maßgebliche monographische Publikation in Frankreich für die Nutzer der Amstrad-Textverarbeitungsserie. Gegründet von Gilles Probst unter dem Label seines Unternehmens Logi'Stick, entstand das Magazin im Juli 1986 und behielt bis August 1990 einen konstanten Kurs bei, wobei eine Sammlung von 42 Ausgaben vervollständigt wurde.

Im Gegensatz zu anderen kommerziellen Massenmagazinen wurde L'Echo du PCW im Geiste eines spezialisierten technischen Fachblatts geboren. Der Vertrieb entwickelte sich von kleinen Computergeschäften bis hin zu einem soliden Abonnentenstamm, mit einer Auflage, die in ihrer erfolgreichsten Phase zwischen 5.000 und 22.000 Exemplaren schwankte.

TECHNISCHER FOKUS UND INHALTE

Das Magazin deckte alle Iterationen der Serie ab (PCW 8256, 8512 und das hochentwickelte 9512) und konzentrierte seine redaktionelle Linie darauf, die Hardware für professionelle und kreative Zwecke maximal auszuschöpfen:

  • [#] Programmierung und Listings: Berühmt für die große Menge an monatlich veröffentlichtem Quellcode. Highlights waren Mallard BASIC-Listings und Fortgeschrittenenkurse in Sprachen wie C, Pascal und Assembler (Z80), die es den Nutzern ermöglichten, eigene Werkzeuge unter dem Betriebssystem CP/M zu entwickeln.
  • [#] Hardware und Peripherie: Bote tiefgehende Analysen und technische Schaltpläne über Druckeranschlüsse, Speichererweiterungen und die Nutzung von Modems, wodurch die französische Community über Hardware-Innovationen aus Frankreich und Großbritannien auf dem Laufenden gehalten wurde.
  • [#] Produktivitätssoftware: Bote detaillierte Anleitungen zur Handhabung von LocoScript, Tabellenkalkulationen und Datenbanken sowie Vergleiche kommerzieller Software, die dazu beitrugen, die Nutzung des PCW in Büros und Haushalten zu professionalisieren.
  • [#] Gilles Probst und Logi'Stick: Der Einfluss des Gründers war entscheidend, da das Magazin nicht nur informierte, sondern auch als Bindeglied für die Vermarktung spezifischer, von seiner eigenen Firma entwickelter Dienstprogramme diente, was ein einzigartiges technisches Support-Ökosystem in Frankreich schuf.

Neben den rein technischen Aspekten spiegelte L’Écho du PCW die Entwicklung des PCW-Ökosystems in Frankreich wider, mit Rubriken, die den Lesern halfen, das Beste aus ihren Maschinen herauszuholen, wobei sowohl die praktische Nutzung von Anwendungen als auch die Entwicklung eigener Software erkundet wurden. Dank seines exklusiven Fokus auf die PCW-Plattform gewann das Magazin einen herausragenden Platz unter den Fachpublikationen jener Zeit.

Die Sammlung von 42 Ausgaben gilt heute als historische Referenz innerhalb der europäischen Computerpresse der 80er Jahre und war eine der vollständigsten Publikationen, die einer einzigen Computerfamilie während ihrer Lebensspanne an Kiosken und unter Abonnenten gewidmet war.

Das Verschwinden des Magazins im Jahr 1990 fiel mit dem Übergang des Marktes zum Amstrad PCW16 und dem Aufstieg der PC-Kompatiblen zusammen und hinterließ ein unverzichtbares technisches Archiv, um die Langlebigkeit des PCW im französischen Land zu verstehen.

A> DIGITALES ARCHIV (PDF)

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