Das Rampac aus dem Hause SCA Systems ist eine Erweiterung von 512 KB RAM-Speicher, die bei einigen spezifischen Modellen zusätzlich über eine serielle RS232-Schnittstelle verfügt.
Das Rampac aus dem Hause SCA Systems ist eine Erweiterung von 512 KB RAM-Speicher, die bei einigen spezifischen Modellen zusätzlich über eine serielle RS232-Schnittstelle verfügt.
Die Erweiterungsreihe Rampac stellt eine der anspruchsvollsten Hardware-Entwicklungen der renommierten Firma SCA Systems (auf dem Desktop-Publishing-Markt häufig als SCA Products geführt) für die Amstrad PCW 8000-Serie dar. In Sammlerkreisen traditionell mit Modulen von Drittanbietern verwechselt, bestätigt die Bauteilanalyse auf den oberen und unteren Platinen die Urheberschaft von SCA Systems. Das Gerät wurde in zwei physischen kommerziellen Varianten mit unterschiedlichen Funktionsmerkmalen vermarktet: das Basismodell (vorgesehen für Silizium-Speichererweiterung und Druckersteuerung) und das Premiummodell (das eine synchrone serielle Kommunikationsschaltung enthielt).
Der technische Ansatz des Rampac bestand darin, den PCW 8256 mit einer vollständigen Workstation in einem einzigen Durchgangs-Erweiterungsperipheriegerät auszustatten. Der Hauptengpass des CP/M Plus-Betriebssystems bei der Ausführung dokumentenintensiver Anwendungen wie der Textverarbeitung LocoScript oder Design-Suites war die physische Langsamkeit und die ständigen mechanischen Zugriffe auf die 3-Zoll-Disketten. Durch die Integration einer massiven Erweiterung von 512 KB dynamischem RAM in das Peripheriegehäuse erhielt der Computer augenblicklich ein elektronisches Hochgeschwindigkeits-Speichervolumen. Dieser Siliziumblock ermöglichte die Erstellung transparenter und persistenter virtueller Festplatten (RAM-Disks), welche die Datentransferraten der Maschine vervielfachten, ohne den Bus zu überlasten.
Auf der Ebene der diskreten TTL- und CMOS-Schaltkreise, die auf den Platinenaufnahmen sichtbar sind, verwaltet das PRO Rampac-Interface die Adressierung des Zilog Z80-Prozessors präzise:
D0 bis D7) und überwacht die physischen Centronics-Handshake-Leitungen (wie BUSY oder den /ACK-Impuls). SCA Systems decodierte diese Register, indem sie den offiziellen Amstrad-Portbereich (0E0h bis 0E3h) strikt nachbildeten, wodurch LocoScript das Interface automatisch erkennen konnte, ohne eine einzige Codezeile auf den Systemdisketten zu ändern.