Amstrad Profesional entstand als Amstrads Wette auf ein technischeres und anspruchsvolleres Publikum, das darauf ausgerichtet war, den Computer als Werkzeug für Arbeit, Ausbildung und Produktivität zu nutzen. Die Zeitschrift übernahm diesen Namen nach dem Ende von Amstrad User, das 41 Ausgaben erreicht hatte – ein Titel, der nach 41 Ausgaben dieser neuen, nüchterneren und technischeren Phase Platz machte.
Amstrad Profesional erschien monatlich zwischen März 1989 und Oktober 1990 und erreichte insgesamt 19 Ausgaben. Mit der letzten Ausgabe entwickelte sich der Titel zu PC Soft weiter, einer Zeitschrift, die sich bereits ausschließlich auf Amstrads PC-kompatible Computer konzentrierte und den endgültigen Übergang des Marktes zu diesem Standard widerspiegelte.
REDAKTIONELLER FOKUS UND PHILOSOPHIE
Im Gegensatz zu anderen zeitgenössischen Publikationen, die sich auf die Freizeitgestaltung zu Hause konzentrierten, wurde Amstrad Profesional für Anwender konzipiert, die den Computer als Produktivitäts-, Studien- oder Ausbildungswerkzeug nutzten. Ziel war es, die Nachfrage nach selektiven und fortgeschrittenen Informationen zu befriedigen und sich von Videospielinhalten fernzuhalten, um sich auf die betrieblichen Anforderungen von 8- und 16-Bit-Maschinen zu konzentrieren.
INHALTE UND TECHNISCHE RUBRIKEN
Die Publikation zeichnete sich durch die Tiefe ihrer Artikel und ihre informative Strenge in kritischen Bereichen für den professionellen Sektor aus:
Es repräsentierte letztlich den Übergang von Amstrad aus den Wohnzimmern in die Büros und bot "saubere" Inhalte ohne spielerische Ablenkungen, fokussiert auf technologische Effizienz.