¡Esta es una revisión vieja del documento!
TECHNOLOGY
TECHNISCHE DATEN
Dynamic Data Technology Ltd. war ein angesehenes britisches Software- und Systemtechnikunternehmen, das sich während der Blütezeit der CP/M-Systeme an den professionellen Amstrad PCW-Markt richtete. Zu einer Zeit, als die Unternehmens- und Industriewelt aufgrund der Verwendung nativer 3-Zoll-Disketten und proprietärer Dateistrukturen (wie den LocoScript `.DEF`-Dateien) durch Amstrad unter einer tiefen Inkompatibilität litt, wurde Dynamic Data zum gefragten Entwicklungsstudio für zuverlässige bidirektionale Kommunikationsbrücken und hardwarenahe Konvertierungsprogramme zwischen dem PCW und aufkommenden, MS-DOS-gesteuerten IBM PC-kompatiblen Systemen.
Das Unternehmen konzentrierte seinen gesamten Software-Erhaltungskatalog auf native Leseprogramme und durchbrach damit die strengen Barrieren, die Locomotive Software ursprünglich in die BIOS-Routinen der Modelle PCW 8256, 8512 und der späteren 9000er-Serie einprogrammiert hatte:
- PC-Disc (Dienstprogramm zur Konvertierung auf Sektorebene): Das Flaggschiff-Programm des Unternehmens. Es handelte sich um ein mächtiges Werkzeug, das es sekundären physischen Laufwerken des Amstrad PCW (ob 3-Zoll-Mechanismen oder neuere 3,5-Zoll-Erweiterungen) ermöglichte, Disketten mit MS-DOS-Sektor-Spurstrukturen direkt zu lesen, zu schreiben und zu formatieren. Dies machte es möglich, reine Texte und Daten von Büro zu Büro zu übertragen, ohne teure serielle Übertragungskabel wie LapLink verwenden zu müssen.
- LocoScript-to-PC Transporters: Ergänzende Module zur typografischen Konvertierung. Sie analysierten erweiterte Formatierungssteuerzeichen (Fettdruck, Unterstreichungen, zusätzliche Schriftarten), die in PCW-Dateien eingebettet waren, und exportierten sie sauber in universelle Formate, die von frühen PC-Textverarbeitungsprogrammen wie WordStar oder WordPerfect gelesen werden konnten.
- Dynamic Data Utilities für CP/M: Optimierte Befehlssätze für den Umgang mit flachen Dateien und dBase II-Datenbanken innerhalb des nativen Betriebssystems des PCW, wodurch die Indizierungs- und Sortierzeiten für massive Datensätze im internen RAM der Maschine beschleunigt wurden.
