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de:hardware:perifericos:kempston_joystick

A> KEMPSTON JOYSTICK
HerstellerKempston Data Ltd
VertriebKempston Data Ltd
Jahr1986
VerpackungWeicher Karton 10,50x7,00x3,00
HardwareErweiterungsbus des PCW
KompatibilitätPCW 8256 - PCW 8512
SpracheEnglisch
PreisSpanien: 0.000 Ptas
England: £00,00
StatusErhalten
Geräte-Aufnahmen
Beschreibung

Dieses Joystick-Interface aus dem Hause Kempston Data ist ein Peripheriegerät, das den PCW mit einem Steueranschluss ausstattet. Dies erleichtert den Komfort beim Spielen bestimmter Spieletitel auf diesem Computer erheblich.

Wie bereits bekannt ist, verfügen die Amstrad PCW-Computer über keinen nativen Joystick-Anschluss. Daraus ergab sich die Notwendigkeit eines Interfaces, das es Spielern ermöglichte, diese Art von Steuergeräten zu nutzen. Genau dieses Problem löste der Hersteller Kempston mit seinem dedizierten Interface.

Die Einheit könnte optisch nicht einfacher gestaltet sein: Es handelt sich um ein kleines Plastikgehäuse mit einem Joystick-Port auf der einen Seite und einem Bus-Anschluss auf der anderen. Es liegt werkseitig nicht einmal eine gedruckte Anleitung bei, da diese aufgrund der Plug-and-Play-Natur des Geräts absolut überflüssig ist.

Noch unkomplizierter ist die Handhabung: Bei vollständig ausgeschaltetem Computer stecken wir den Bus-Anschluss des Interfaces in den Erweiterungsbus auf der Rückseite des Geräts. Anschließend schließen wir den Stecker des vorhandenen Steuerknüppels an die Joystick-Buchse des Interfaces an... und schon kann man den Computer einschalten und mit dem Spielen beginnen!

Und genau hier gibt es einige Enttäuschungen: Es ist zwingend erforderlich, Software zu finden, die dieses Interface explizit erkennt. In diesem Zusammenhang fällt auf, dass Fairlight das Gerät nicht unterstützt, obwohl während des Ladebildschirms eine gegenteilige Meldung erscheint. Ansonsten funktioniert es einwandfrei mit Steve Davis Snooker unter Verwendung des Interfaces an einem Amstrad PCW 9512, versagt jedoch bei Head Over Heels auf dem Modell 9512, da das Spiel gar nicht erst lädt und stattdessen eine Warnmeldung anzeigt, die den Benutzer der Verwendung einer illegalen Kopie beschuldigt.

Alles in allem handelt es sich um ein sehr interessantes Peripheriegerät, aus dem man historisch gesehen jedoch nicht allzu viel Nutzen ziehen konnte. Diese Einschränkung liegt nicht an der Hardware selbst, sondern an der mangelnden Unterstützung durch die damaligen Spieleentwickler.

Fazit: Einfacher zu bedienen geht es kaum. Der größte Schwachpunkt ist der Mangel an kompatibler Unterhaltungssoftware, die das Interface erkennt. Zu den bekanntesten Spielen, die sich optimal mit dem Interface nutzen lassen, gehören Head Over Heels und Steve Davis Snooker.

Originalverpackung
Handbücher und Anleitungen
Technische Diagramme (Extras)

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